{"id":321,"date":"2014-03-26T16:23:35","date_gmt":"2014-03-26T16:23:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amitayus.net\/vn\/?p=321"},"modified":"2014-03-26T16:23:35","modified_gmt":"2014-03-26T16:23:35","slug":"bericht-ueber-den-phowakurs-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/amitayus.net\/de\/2014\/03\/26\/bericht-ueber-den-phowakurs-2010\/","title":{"rendered":"Bericht \u00fcber den Phowakurs 2010"},"content":{"rendered":"<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-603\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/amitayus.net\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/phowa_cut.jpg?resize=200%2C157\" alt=\"phowa_cut\" width=\"200\" height=\"157\" \/><span style=\"color: #993300;\"><strong>Schwer aber nicht un\u00fcberwindbar<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Oft denken wir dass Vajrayana ein schwieriger Weg und nur f\u00fcr hochbegabten Menschen geeignet ist; ich aber habe oft gesagt, nur die Menschen, die scheinbar sich \u00fcberhaupt nicht \u00e4rgert, keine Begierde bewusst sind, sind nicht geeignet f\u00fcr Vajrayana. &#8220;Gew\u00f6hnliche Menschen&#8221; wie Sie und ich sind f\u00fcr diese Methode wie geschaffen; die einzige Notwendigkeit ist der Bedarf Buddha zu werden.<\/p>\n<p>Diese Tatsache wagen viele nicht zu glauben. Doch der Phowakurs hat dies bewiesen.<\/p>\n<p>Als wir das Program gestalten, dachten wir, dass die Deutsche Teilnehmer der asiatischen Teilnehmer in \u00fcberzahl sind. Wenn der Termin heranr\u00fcckte melden mehr und mehr Deutschen aus Zeitmangeln ab, daf\u00fcr haben die Vietnamesen eifrig eingesprungen! Als der Kurs anfingt, haben 21 Vietnamesen teilgenommen (5 ordinierten und 16 Laien), nur 9 Deutsche und 2 Chinesinnen.<\/p>\n<p>Der \u00f6ffentliche Program beginnt jeden Tag um 6 h 30 mit dem Fr\u00fchst\u00fccken. Die Teilnehmer praktizierten dann dreimal am Tag von\u00a08h bis 11h, 14h\u00a0bis 17h und 19 h30 bis 21 h 30. Die Vietnamesen sind noch fleissiger! n\u00e4mlich nehmen sie noch an der Fr\u00fchmorgens andacht von 4h bis 6h noch teil.<\/p>\n<p>Sogar nicht Teilnehmer hatten selbst nicht geglaubt, dass sie 10 Stunden am Tag zu praktizieren f\u00e4hig sind. Eigentlich schmerzen die beine, M\u00fcdigkeit nahm oft die \u00dcberhand, doch die meisten versuchten das meiste aus der kurzen Kurs herrauszuholen.<\/p>\n<p>Einige kamen schon am Mittag d.17.Juni an und haben dann die Gelegenheit an der Initiation der roten Manjushri (mit vier Armen) teilzunehmen. Die andere Teilnehmer bekamen die Intitiation des Amitabha und Amitayus Buddhas. Einige Menschen, die noch keine Ber\u00fchrung mit der Vajrayana haben, fragen sich bestimmt &#8220;was ist Initiation? ist es sowas \u00e4hnlich wie eine Geist\u00fcbertragung?&#8221;<\/p>\n<p>Hier eine kurze Erkl\u00e4rung, Initiation heisst in Sanskrit Abhisheka und ist eine alte indischen Sitte. Wenn ein K\u00f6nig gekr\u00f6nt wurde, nahm er an eine Abhishekazeremonie teil, wobei sein Haupt &#8220;gewaschen&#8221; wird (\u00e4hnlich wie die Taufe im Christentum &#8211; ist dies etwa die urspr\u00fcngliche Taufe?) der K\u00f6nig wurde dann die Krone, den Zepter\u00a0und das Recht die Worte zuverkunden \u00fcberreicht.<\/p>\n<p>Die \u00e4hnliche Bedeutung hat die Initiation im Vajrayana, der Teilnehmer wurde das Recht zum Praktizieren der Methode in der Possition eines Dharmaraja (Dharmak\u00f6nig) \u00fcberreicht. Meisten haben wir hier Zweifel! Nicht nur die Nichtteilnehmer und Unkundiger wurden hier lauthals verkunden &#8220;Wie kann ein gew\u00f6hnlicher Mensch selbst als Dharmaraja, als Buddha angeben!&#8221;, sogar die Teilnehmer und Praktizierender dieses Fahrzeugs stehen oft unschl\u00fcssig da und wagten nicht die eigene Buddhanatur zu akzeptieren, obwohl der Buddha oft genug betonte &#8220;Ich bin ein gewordener Buddha, Ihr seid werdenen Buddhas&#8221;, denn in Wirklichkeit gibt es keinen Buddha der geworden ist! der ganze Prozess ist nur ein R\u00fcckkehr zu einer eigenen nat\u00fcrlichen Zustand.<\/p>\n<p>Denn wenn jemand (der von Natur her nicht Buddha ist) Buddha wird, dann unterliegt dieser Buddhazustand auch das Gesetz des Werdens, Bestehens, Vergehens und Nichtexistierens. Hier stellen wir nur unsere eigene Erleuchtungsnatur fest, es bedeutet noch lange nicht, dass wir von der Erscheinung her, pl\u00f6tzlich Buddha sind. Es ist zuerst eine Selbsterkennung und dadurch nach dieser Natur handeln. Was ist dann die wirkliche Natur eines Buddhas, es sind die Weisheit (Erfahrung der Leerheit) und der Erleuchtungsgeist (ein unendliche Barmherzigkeit und G\u00fcte). In Kurz, der Praktizierender best\u00e4ttigt seine Buddhanatur als Tatsache und start nach der zwei oben erw\u00e4hnete Eigentschaften zu leben, dadurch allm\u00e4hlig zu der wahren Natur des Sichselbst zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu dem Phowakurs. W\u00e4hrend diesem Kurs lernten die Teilnehmer eine besondere Methode kennen, da es sich um Varjayana handelt erlaube ich mir die Einzelnheiten zur\u00fcckzuhalten! Es geht haupts\u00e4chlich darum, den Geist zu Amitabha zu f\u00fchren. Dabei spielen drei Faktoren eine wichtige Rolle: der Wunsch, das Vertrauen und die Kraft der Silben. Nat\u00fcrlich ist die Praxis auch an Visualisierung gebunden. Teilnehmer, die nicht mit der Visualisierung vertraut sind, bauen ihre Praxis auf Basis von tiefes Vertrauen, dies ist ein geschickte Subtitution. Deshalb eignet sich diese Methode f\u00fcr alle Menschenklasse, intellektuel, Altern etc. wer teilnimmt und ernsthaft mitmacht, erlebt sofort den Erfolg.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich allen Teilnehmer erfuhren mehr oder weniger die Sensationen, das Zeichen von dem Erfolg. Ausserdem hatte Khenpo (Khenpo in der Gelugstradition bedeutet der Abt, jedoch in der Nyingma und Kagyutradition bedeutet Gelehrter) die vier Grundfahle der Buddhistische Praxis erkl\u00e4rt. Dies ist eine sehr fundierte Lehre, die als Grundlage f\u00fcr alle Praxis dienen: 1) Die Kostbarkeit eines Menschenexistenz, 2) Die Unbest\u00e4ndigkeit der Ph\u00e4nomenen, 3) die Nachteile des Samsaras an Hand von Leid und 4) die Kausalit\u00e4t der Existenz.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich die jenigen, die oft Lehrrede anh\u00f6rten, wurden hier \u00e4ussern \u201ces ist doch gar nichts besonderes, alle kennen dies&#8221; und nat\u00fcrlich die geeignete Erwiderung ist von ehemaliger Meditationmeister \u201cKenntnis, die ein dreij\u00e4hriges Kind beherrscht, kann manche neunzig j\u00e4hriger nicht praktizieren\u201d. Der Punkt hier ist nicht lernen um zu verstehen, sondern lernen um zu umgesetzt zu werden. Die Lehre des Buddha kann nicht nur von lernen versteht werden, was wir durch unsere tagt\u00e4gliche Erfahrung aus der Buddhalehre machen ist eine &#8220;verweltliche oder verw\u00e4sserige&#8221; Verst\u00e4ndnis und entspricht \u00fcberhaupt nicht der Buddhalehre. Khenpo stellte diese Lehre nicht als Lernstoff des Buddhismus dar, sondern als Grundanleitung zur Praxis.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Kurses wurde einige Fragen gestellt:<br \/>\n&#8211; Ein Praktizierender des Phowa kann f\u00fcr Bekannten, Freunde diese Methode am Todesbett anwenden?<br \/>\n* Nat\u00fcrlich, wir m\u00fcssen nur einige entsprechenden Visualisationen herbeirufen. Dennoch, wenn wir noch nicht ge\u00fcbt oder keine eindeutige Erfolgzeichen haben, ist eine wirkliche Hilfe nicht zu erwarten.<br \/>\n&#8211; Wie k\u00f6nnen wir wissen, dass der Verstorbenen tats\u00e4chlich geholfen ist?<br \/>\n* Ein von den eindeutigsten Zeichen ist das Erscheinen eines kleinen Loch am Kopfscheitel (W\u00e4hrend der Luftbestattung kann sogar ein Loch im Sch\u00e4del festgestellt werden), die Haare k\u00f6nnen dort auch sehr leicht entfernt werden. Die andere Zeichen \u00e4hneln wenn wir jemand mit dem Rezitieren von Buddhaname beistehen.<br \/>\n&#8211; Kann Phowa auch eine grosse Menschengruppe, wie bei einen Unfall oder Ungl\u00fcck, wo viele Menschen umkommen, helfen?<br \/>\n* Dies ist m\u00f6glich, gleiche Visualisierung wie bei einer Person wird gemacht, nur diesmal wenden wir f\u00fcr allen Verstorbenen an. Es soll vermieden, dass einzelnen Namen bzw. Personen aufgeruft werden, es k\u00f6nnte dabei jemand vermisst werden.<br \/>\n&#8211; Soll Phowa jeden Tag ge\u00fcbt werden?<br \/>\n* Eine Liturgierezitation ist nicht unbedingt notwendig. Der Praktizierende soll nur die drei Elemente visualisieren, das Subject, der Weg und das Ziel. Dies reicht v\u00f6llig aus. Es ist wie Autofahren, nach der F\u00fchrerscheinpr\u00fcfung, wenn man nicht oft f\u00e4hrt, kann man keinen guten Fahrer werden.\u00a0Beim nichtfahren kann sogar die F\u00e4higkeit zur\u00fcck gebildet werden.<br \/>\n&#8211; Muss der Phowapraktizierender Buddhist sein?<br \/>\n* Nicht unbedingt! Denn die Erfahrung des Todes ist die Erfahrung der Eingenen Wahren Natur. Diese Natur ist Konfessionlos, es besteht nur die reine Erkenntnis der Wahrheit und wenn Wahrheit erkannt wird, ist die Erl\u00f6sung da. Der Beistehender soll jedoch geschickt sein, um die anderen nicht durch unsere eigene Methode zu irritieren.<br \/>\n&#8211; Wenn jemand schon \u00fcber 49 Tage tod ist, kann Phowa noch helfen?<br \/>\n* Wenn ein erleuchteter Meister konsultiert wird, der kann der Geist des Verstorbenen verfolgen und zur geeigneten Moment dann helfen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind die Fragelist unendlich lang, doch nur die Themen mit Phowainhalt wurden hier berichtet. Der wichtige Punkt hierbei ist, die Teilnehmer sollen die\u00a0\u00dcbung der Methode h\u00e4ufig anwenden um sich selbst und anderen zu helfen. Die Nichtteilnehmer haben hierdurch einige Information \u00fcber eine andere Methode der reinesland Praxis.<\/p>\n<p><span style=\"color: #993300;\"><strong>Namo Amitabha Buddha<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwer aber nicht un\u00fcberwindbar Oft denken wir dass Vajrayana ein schwieriger Weg und nur f\u00fcr hochbegabten Menschen geeignet ist; ich aber habe oft gesagt, nur die Menschen, die scheinbar sich \u00fcberhaupt nicht \u00e4rgert, keine Begierde bewusst sind, sind nicht geeignet f\u00fcr Vajrayana. &#8220;Gew\u00f6hnliche Menschen&#8221; wie Sie und ich sind f\u00fcr diese Methode wie geschaffen; die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":603,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[19],"tags":[20],"class_list":["post-321","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bao-cao","tag-bericht"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/amitayus.net\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/phowa_cut.jpg?fit=200%2C157&ssl=1","views":{"total":11,"cached_at":""},"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/321","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=321"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/321\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/603"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=321"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=321"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}