{"id":175,"date":"2014-03-26T13:51:31","date_gmt":"2014-03-26T13:51:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.amitayus.net\/vn\/?p=175"},"modified":"2014-03-26T13:51:31","modified_gmt":"2014-03-26T13:51:31","slug":"ratschlaege-fuer-praktizierende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/amitayus.net\/de\/2014\/03\/26\/ratschlaege-fuer-praktizierende\/","title":{"rendered":"Ratschl\u00e4ge f\u00fcr Praktizierende"},"content":{"rendered":"<p><em><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2123\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.amitayus.net\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/5246178812_f646d75088_z-279x300.jpg?resize=279%2C300\" alt=\"5246178812_f646d75088_z\" width=\"279\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/amitayus.net\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/5246178812_f646d75088_z.jpg?resize=279%2C300&amp;ssl=1 279w, https:\/\/i0.wp.com\/amitayus.net\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/5246178812_f646d75088_z.jpg?w=366&amp;ssl=1 366w\" sizes=\"auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/>Rat von Atisha<br \/>\n\u00dcbersetzt ins Englisch durch Geshe Wangyal<br \/>\n\u00dcbersetzt ins Vietnamesisch durch Upasaka Thien Nghiem<\/em><\/p>\n<p>Einmal wurde Atisha von seinen Sch\u00fclern gefragt,<br \/>\n&#8220;Was ist die h\u00f6chste Lehre vom Pfad?&#8221;<br \/>\nAtisha antwortete:<\/p>\n<p>&#8220;Die h\u00f6chste F\u00e4higkeit liegt in der Verwirklichung der Ichlosigkeit.<br \/>\nDie h\u00f6chste Vornehmheit liegt im \u00dcberwinden eurer eigenen Geist.<br \/>\nDie h\u00f6chste Vorz\u00fcglichkeit ist, einen Verstand zu besitzen, welcher sich darum bem\u00fcht, anderen zu helfen.<br \/>\nDer h\u00f6chste Grundsatz ist best\u00e4ndige Achtsamkeit.<br \/>\nDas h\u00f6chste Heilmittel liegt im Verst\u00e4ndnis der Leerheit aller Dinge.<br \/>\nDie h\u00f6chste T\u00e4tigkeit soll sich nicht nach weltlichen Sorgen richten.<br \/>\nDie h\u00f6chste Ausf\u00fchrung ist die Minderung und Umwandlung der Leidenschaften.<br \/>\nDas h\u00f6chste Geben wird in der Nicht-Bindung\/Anhaftung gefunden.<br \/>\nDie h\u00f6chste moralische Praxis ist ein friedliches Gem\u00fct.<br \/>\nDie h\u00f6chste Geduld ist Bescheidenheit.<br \/>\nDie h\u00f6chste Anstrengung ist, Verhaftung an T\u00e4tigkeiten aufzugeben.<br \/>\nDie h\u00f6chste Meditation ist ein Verstand ohne \u00dcberheblichkeit.<br \/>\nDer h\u00f6chste Weisheit ist, nicht alles zu erfassen, wie es erscheint.&#8221;<\/p>\n<p>*******************************************************<br \/>\nBeim Verlassen der Westprovinz von Nari gab Atisha seinen versammelten Sch\u00fclern die folgenden Abschieds-Ratschl\u00e4ge:<\/p>\n<p>&#8220;Freunde, bis ihr die Erleuchtung erlangt habt, wird der geistliche Lehrer gebraucht; deshalb richtet euch nach dem heiligen, geistlichen Lehrer. Bis ihr die Natur der Leere vollkommen begreift, m\u00fcsst ihr auf die Lehren horchen; deshalb h\u00f6rt genau auf die Vorgaben des Lehrers. Das blo\u00dfe Verstehen von Dharma ist nicht genug, um erleuchtet zu werden, ihr m\u00fcsst st\u00e4ndig praktizieren.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Geht weit weg von jedem Ort, der f\u00fcr eure Praxis sch\u00e4dlich ist; bleibt immer an dem Ort, der f\u00fcr eure Tugend f\u00f6rderlich ist. Aufruhr ist sch\u00e4dlich, bis ihr ein unersch\u00fctterliches Gem\u00fct erlangt; bleibt daher an einem isolierten Ort. Verzichtet auf Freunde, welche eure fesselnden Leidenschaften erh\u00f6hen; verlasst euch auf Freunde, welche euch zur Vermehrung von Tugend bringen. Behaltet das im Ged\u00e4chtnis. Es gibt nie ein Ende von Aufgaben oder Dinge, die zu tun sind, also beschr\u00e4nkt eure T\u00e4tigkeiten. Widmet eurer Tugend Tag und Nacht, und seid immer achtsam.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Sobald ihr den Grundsatz des Lehrers in Kraft habt, solltet ihr immer dar\u00fcber meditieren und in Harmonie mit seiner Rede handeln. Wenn ihr das mit gro\u00dfer Bescheidenheit tut, werden die Wirkungen ohne Verz\u00f6gerung erscheinen. Wenn ihr gem\u00e4\u00df dem Dharma von den Tiefen eures Herzens handeln, werden sowohl Nahrung, als auch Notwendigkeiten auf nat\u00fcrliche Weise kommen.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Freunde, es gibt keine Befriedigung in den Dingen, die ihr begehrt. Es ist so, als ob ihr Meereswasser trinkt, um euren Durst zu stillen. Seid deshalb zufrieden. Schafft alle Formen von \u00dcberheblichkeit, Stolz und Eitelkeit ab; seid kleinlaut und friedlich. Gebt alles auf, was manche &#8220;Tugend&#8221; nennen, aber in Wirklichkeit ein Hindernis zur Praxis von Dharma ist. Als ob sie Steine auf einem schmalen, schl\u00fcpfrigen Pfad w\u00e4ren, solltet ihr alle Vorstellungen von Ausbeute und Ansehen aus dem Weg r\u00e4umen, weil sie das Tau des Teufels sind. Wie Rotze in eurer Nase, pustet alle Gedanken von Ruhm und Lob aus, weil sie nur dazu dienen, zu betr\u00fcgen und zu t\u00e4uschen.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Wie das Gl\u00fcck, sind Vergn\u00fcgen und Freunde, die ihr angesammelt habt, von der Dauer eines Moments, dreht ihnen den R\u00fccken zu. Zuk\u00fcnftiges Leben ist l\u00e4nger als dieses Leben, also sichert vorsichtig euren Schatz der Tugend, um f\u00fcr die Zukunft zu sorgen. Ihr lasst alles zur\u00fcck, wenn ihr sterbt; seid nicht an alles befestigt.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Lasst das Verachten und Verurteilen von anderen weg und erzeugt einen mitf\u00fchlenden Verstand bei denjenigen, die eure Untergeordneten sind. Habt keine starke Anhaftung an euren Freunden und diskriminiert nicht eure Feinde. Ohne eifers\u00fcchtig und neidisch auf die guten Qualit\u00e4ten anderer zu sein, nehmt mit Bescheidenheit jene guten Qualit\u00e4ten selbst auf. Plagt euch nicht mit der Untersuchung von Fehlern anderer, aber untersucht eure eigenen Fehler. Reinigt euch selbst von ihnen, wie schlechtes Blut. Auch solltet ihr euch nicht auf eure eigenen Tugenden konzentrieren; respektiert sie lieber, wie es ein Diener tun w\u00fcrde. Erweitert Barmherzigkeit gegen\u00fcber allen Wesen, als ob sie eure eigenen Kinder w\u00e4ren.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Habt immer ein l\u00e4chelndes Gesicht und eine liebevolle Denkweise. Sprecht ehrlich und ohne Zorn. Wenn ihr angeht, viele sinnlose Dinge zu sagen, werdet ihr Fehler machen; sp sprecht in Ma\u00dfen. Wenn ihr viele sinnlose Dinge macht, wird eure vortreffliche Arbeit nachlassen; gebt Aktionen\/Handlungen auf, welche nicht religi\u00f6s sind. Es ist unn\u00fctz, sich in unwesentlicher Arbeit anzustrengen. Denn was auch immer euch geschieht, kommt als Ergebnis eures Karmas von vor langer Zeit, Ergebnisse passen nie zu euren gegenw\u00e4rtigen W\u00fcnschen. Daher, bleibt ruhig. &#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Leider ist es viel besser zu sterben, als einer heiligen Person Scham herbeizuf\u00fchren; ihr solltet deshalb immer aufrichtig und ohne T\u00e4uschung sein. All das Elend und Gl\u00fcck dieses Lebens entsteht aus dem Karma von diesem und der vorherigen Leben; Gebt nicht anderen die Schuld f\u00fcr eure Situationen.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Bis ihr euch selbst unterwerft, k\u00f6nnt ihr nicht andere unterwerfen; unterwerft euch deshalb zuerst selbst. Da ihr au\u00dfer Stande seid, andere ohne Hellseherei reifen zu lassen, strengt euch gro\u00df an, um Hellsehen zu erreichen.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Ihr werdet sicher sterben, beliebigen Reichtum, den ihr angesammelt habt, zur\u00fccklassend, also passt auf, keine Verunreinigungen aufgrund von Reichtum zu sammeln. Da ablenkende Freuden ohne Substanz sind, schm\u00fcckt euch selbst mit der Tugend des Gebens. Behaltet immerzu reine moralische Praxis, weil es wundersch\u00f6n ist in diesem Leben und Gl\u00fcck in zuk\u00fcnftigen Leben sichert. Zieht in diesem Zeitalter des Kaliyuga, wo Hass z\u00fcgellos ist, die R\u00fcstung der Geduld an, welche Wut aufhebt. Wir verbleiben in der Welt durch die Macht der Faulheit; so m\u00fcssen wir das Bestreben von Erfolg anz\u00fcnden wie ein gro\u00dfes Feuer. Von Augenblick zu Augenblick wird euer Leben vergeudet, gef\u00fchrt von dem K\u00f6der weltlicher T\u00e4tigkeiten; es ist an der Zeit, zu meditieren. Weil ihr unter dem Einfluss von falschen Ansichten seid, begreift ihr die nat\u00fcrliche Leerheit nicht. Sucht eifrig die Bedeutung der Realit\u00e4t!&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Freunde, Samsara ist ein riesengro\u00dfer Sumpf, in dem es kein echtes Gl\u00fcck gibt; eilt zum Ort der Befreiung. Meditiert gem\u00e4\u00df dem Grundsatz des Lehrers und trocknet den Fluss des\u00a0 samsarischen Elends aus. Behaltet das immerzu im Ged\u00e4chtnis. H\u00f6rt gut auf diesen Rat, welcher nicht nur aus blo\u00dfen Worten besteht, sondern direkt aus meinem Herzen kommt. Wenn ihr diese Grunds\u00e4tze befolgt, macht ihr nicht nur mich gl\u00fccklich, sondern euch selbst und alle anderen ebenso. Obwohl ich unwissend bin, setze ich euch unter Druck, euch diese Worte zu merken.&#8221;<\/p>\n<p>*******************************************************<br \/>\nEin anderes Mal verk\u00fcndete Atisha:<\/p>\n<p>&#8220;Diese Kalyuga ist nicht die Zeit, eure F\u00e4higkeit zu zeigen; es ist die Zeit, durch Elend zu pr\u00e4servieren. Es ist nicht die Zeit, eine hohe Position einzunehmen, sondern die Zeit, bescheiden zu sein. Es ist nicht die Zeit, sich auf Begleiter, sondern die Zeit, sich auf die Isolation zu verlassen. Noch ist es an der Zeit, Sch\u00fcler zu unterwerfen; es ist Zeit, dich selbst zu unterwerfen. Es ist nicht die Zeit, Worten lediglich zuzuh\u00f6ren, sondern die Zeit, ihre Bedeutung zu betrachten. Noch ist es Zeit, hier und da besichtigen zu gehen; es ist Zeit, alleine zu bleiben.&#8221;<\/p>\n<p>*******************************************************<br \/>\nAls der ehrw\u00fcrdige Atisha in Yerpadrak geblieben ist, in der N\u00e4he von Lhasa, gab er das folgende Moralprinzip:<\/p>\n<p>&#8220;Edle S\u00f6hne, denkt tief \u00fcber diese Worte nach. Das Leben im Kalyuga ist kurz und es gibt viel, das verstanden werden muss. Die Dauer des Lebens ist ungewiss;du wei\u00dft nicht, wie lange du leben wirst. So m\u00fcsst ihr euch jetzt anstrengen, um eure richtigen W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Verk\u00fcndet euch \u00f6ffentlich nicht selbst als einen M\u00f6nchen, wenn ihr die Notwendigkeiten des Lebens wie ein Laie erhaltet.Obwohl ihr im Kloster lebt undweltliche T\u00e4tigkeiten aufgegeben habt &#8211; wenn ihr euch dar\u00fcber aufregt, was ihr aufgegeben habt, hab ihr kein Recht, \u00f6ffentlich &#8216;Ich bin ein M\u00f6nch, der in einem Kloster lebt.&#8217; zu verk\u00fcnden. Wenn euer Geist immer noch im Wunsch f\u00fcr h\u00fcbsche Dinge beharrt und noch sch\u00e4dliche Gedanken erzeugt, verk\u00fcndet nicht, &#8216;Ich bin ein M\u00f6nch, der in einem Kloster lebt.&#8217; Wenn ihr euch immer noch daranmacht, mit weltlichen Leuten und Zeit in weltlichen, sinnlosen Gespr\u00e4chen mit Leuten, mit denen ihr lebt, zu verschwenden, obwohl ihr in einem Kloster lebt, verk\u00fcndet nicht, &#8216;Ich bin ein M\u00f6nch, der in einem Kloster lebt.&#8217; Wenn ihr geschlossen seid und angeht, euch schm\u00e4chtig zu f\u00fchlen, wenn ihr nicht einmal das mindeste St\u00fcckchen hilfsbereit seid anderen gegen\u00fcber, verk\u00fcndet nicht, &#8216;Ich bin ein Bodhisattva-M\u00f6nch.'&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Wenn du so zu weltlichen Leuten sprichst, bist du ein gro\u00dfer L\u00fcgner. Du magst davonkommen mit der Behauptung solcher Dinge. Allerdings kannst du nicht diejenigen t\u00e4uschen, die die grenzenlose Sicht der Scharfsichtigkeit haben, noch kannst du diejenigen t\u00e4uschen, die das Dharma-Auge der gro\u00dfen Allwissenheit haben. Auch dich selbst kannst du nicht t\u00e4uschen, weil die Wirkung des Karma dich verfolgt.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Um in einem Kloster zu bleiben ist es notwendig, weltliche Wege und Anhaftungen gegen\u00fcber Freunde und Verwandte aufzugeben. Indem ihr auf diese verzichtet, werdet ihr alle zusammenarbeitende Ursachen der Anhaftung und des Verlangens los. Von da an m\u00fcsst ihr nach dem wertvollen Verstand der Erleuchtung streben. Nicht mal f\u00fcr einen Moment solltet ihr eure alte Sucht mit weltlichen Sorgen erlauben, zu erscheinen. Fr\u00fcher habt ihr das Dharma nicht richtig praktiziert, und unter dem Einfluss von vorigen Gewohnheiten, die eure Kraft entsaftete, habt ihr st\u00e4ndig die Konzepte einer weltlichen Person erzeugt. Weil solche Konzepte vorherrschend sind, au\u00dfer ihr macht von starken Gegenmitteln Gebrauch, ist es unn\u00fctz, in einem Kloster zu bleiben. Ihr w\u00e4rt wie die V\u00f6gel und wilden Tiere, die dort leben.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Kurz gesagt, das Verbleiben in einem Kloster ist nicht n\u00fctzlich, wenn ihr eure Besessenheit f\u00fcr sch\u00f6ne Dinge nicht zur\u00fcckhaltet und Aktivit\u00e4ten in diesem Leben nicht aufgebt. Denn wenn ihr diese Neigungen nicht ausschaltet, denkend, dass ihr an beiden Zielen dieses und k\u00fcnftige Leben arbeiten k\u00f6nnt, werdet ihr nichts als nebens\u00e4chliche, religi\u00f6se Praxis durchf\u00fchren. Diese Art von Praktizieren ist nichts als heuchlerische und anma\u00dfende, f\u00fcr den egoistischen Gewinn getane Praxis.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Deshalb solltet ihr immer spirituelle Freunde suchen und schlechte Gesellschaft vermeiden. Legt euch nicht auf einen Ort fest, oder sammelt viele Dinge an. Egal was ihr tut, tut es in Harmonie mit dem Dharma. Lasse was immer du tust eine Abhilfe gegen fesselnde Leidenschaften sein. Dies ist tats\u00e4chlich religi\u00f6se Praxis; strengt euch an, das zu tun. Obgleich euer Wissen zunimmt, seid nicht besessen vom D\u00e4mon des Stolzes.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Mit dem Aufenthalt an einem abgelegenen Ort, bringt euch zur Unterwerfung. Habt wenige W\u00fcnsche und seid zufrieden. Erfreut euch weder an euren eigenen Wissen, noch sucht die Fehler anderer. Seid nicht \u00e4ngstlich und besorgt. Hegt gute Absichten und habt keine Vorurteile. Konzentriert euch auf das Dharma, wenn Ihr von den falschen Dingen abgelenkt werdet.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Seid bescheiden und wenn ihr es nicht schafft, dann akzeptiert es w\u00fcrdevoll. Gebt das Angebertum auf; verzichtet darauf. Habt immer einen mitf\u00fchlenden Geist. Was auch immer ihr tut, tut es in Ma\u00dfen. Gebt euch leicht zufrieden und seid genauso nachhaltig. Rennt wie ein wildes Tier von allem weg, was auch immer euch einf\u00e4ngt.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Bezeichnet euch selbst nicht als heilig, wenn ihr nicht auf die weltliche Existenz verzichtet. Wenn ihr nicht auf Land sowie Landwirtschaft verzichten k\u00f6nnt, dann sagt nicht, dass ihr dem Sangha eingetreten seid. Wenn ihr nicht auf eure W\u00fcnsche verzichten k\u00f6nnt, dann bezeichnet euch nicht als M\u00f6nch. Wenn ihr keine Liebe und Barmherzigkeit in euch tragt, dann nennt euch nicht Bodhisattva. Wenn ihr nicht auf Aktivit\u00e4ten verzichten k\u00f6nnt, dann behauptet nicht, dass ihr ein gro\u00dfer Zen Buddhist seid. Sch\u00e4tzt nicht eure Begierden.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Um es kurz auszudr\u00fccken:Wenn ihr in einem Kloster bleibt, beteiligt euch an wenige AKtivit\u00e4ten und meditiert nur auf dem Dharma. Habt keinen Grund f\u00fcr Reue zum Zeitpunkt des Todes.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rat von Atisha \u00dcbersetzt ins Englisch durch Geshe Wangyal \u00dcbersetzt ins Vietnamesisch durch Upasaka Thien Nghiem Einmal wurde Atisha von seinen Sch\u00fclern gefragt, &#8220;Was ist die h\u00f6chste Lehre vom Pfad?&#8221; Atisha antwortete: &#8220;Die h\u00f6chste F\u00e4higkeit liegt in der Verwirklichung der Ichlosigkeit. Die h\u00f6chste Vornehmheit liegt im \u00dcberwinden eurer eigenen Geist. Die h\u00f6chste Vorz\u00fcglichkeit ist, einen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2123,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[7],"tags":[5],"class_list":["post-175","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-luan-giai","tag-buddismus"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/amitayus.net\/de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/5246178812_f646d75088_z.jpg?fit=366%2C394&ssl=1","views":{"total":31,"cached_at":""},"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=175"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/175\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/amitayus.net\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}